Hallo auch von mir
vieles von dem du schreibst kann ich gut (aus eigener Erfahrung) nachempfinden.
Also hab ich das Mandat gekündigt und bin aber keinen Schritt weiter. Nach acht Monaten Eiertanz bin ich mürbe. :-(
Die ewigen Anwaltsbriefe hin und her haben mich auch sehr mürbe gemacht.
Vielleicht kann ich dich ein bisschen trösten, wenn ich dir sage, dass
es bei mir durch den Scheidungstermin schlagartig besser wurde! Ich
dachte vorher, das wäre ein reiner formaler Akt. Aber er hat bei mir
emotional viel bewirkt und mir mehr Gelassenheit geschenkt!
Leider hat es nach dem Trennungsjahr bei mir noch fast ein Jahr bis zum Scheidungstermin gedauert (warum????? keine Ahnung).
Was ich im Nachhinein anders machen würde: Ich würde versuchen den
Versorgungsausgleich vorzeitig zu klären (ich glaub das hat den Termin
in erster Linie hinausgezögert? ), das kann man wohl jederzeit beantragen.
Erkundige dich doch bei deinem Anwalt, wann der beste Zeitpunkt dafür
ist. Außerdem kann man den Scheidungsantrag wohl auch kurz vor Ablauf
des Trennungsjahres stellen, weils dann zum Termin ja noch etwas dauert.
Das hatte mir meine Anwältin zwar am Anfang gesagt, mich aber nicht
mehr daran erinnert...
Würd ich jetzt unbedingt drauf achten.
Ich hab zwar noch nicht alles geregelt bekommen (trotz rechtskräftiger Scheidung), aber es fällt doch alles leichter.
Was ich auch viel früher hätte machen sollen: Mir Hilfe bei der Erziehungsberatung holen, um mit meinen Emotionen besser klar zu kommen und eben die von mir gewünschte Gelassenheit besser zu erreichen... Kann ich nur empfehlen!!!
Kopf hoch!!! Du schaffst das!
LG Cristl