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Umfrage

8%

manchmal

91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
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von mona84

Amelinaengel

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Niederkassel

1

Dienstag, 6. September 2011, 14:28

Vorstellung einer Mutter ohne Kinder

Hallo,



meine Überschrift trifft das, was mich hierher gebracht hat. Bis vor 1 Monat war alles noch anders, aber nun erst mal zu mir.

Ich bin 32 Jahre, Mutter von 2 wundervollen Kids und noch verheiratet.

Ja, was ist passiert? Ganz einfach:



Vor ca 13 Jahren habe ich meinen Noch-Ehemann kennen gelernt und mich sofort verliebt. Schnell sind wir zusammen gezogen und nach kurzer Zeit gabs auch schon Probleme, kurze Trennung und wieder zusammen.

Nach 10 Monaten hatten wir damals geheiratet und dann gabs wieder Porbleme, wieder getrennt und wieder zusammen. Das ging jedes Jahr so und auch immer im Herbst gabs die Probleme.

Nach 4 Jahren kam unser Sohn (heute 8Jahre) zur Welt. Und für eine kurze Zeit war alles perfekt, naja, zu kurz, weil es dann wieder Probleme gab, aber da ging es nicht auseinander, da wir ein Kind hatten. Zum Bruch kam es dann 2006, wo er sich trennte, aber nach 4 Wochen wieder vor meiner Tür stand. Knapp 6 Monate später erfuhr ich, dass er fremd gegangen war 1 Jahr zuvor. Das war immer wieder Thema in den vorherigen Streits, aber ich hatte nie Beweise, nur nach den sehr selten geworden Zärtlichekeiten Krankheiten , die ich nicht erklären konnte. Dann wurde ich noch einmal schwanger von ihm.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich im Job ein hartes Jahr hinter mich bringen müssen und bin wegen "Burn Out" krank geschrieben gewesen und mußte eine Reha besuchen. Auch dort hatte ich Probleme und wurde wie zuvor auf Arbeit weiter gemobbt. Eine Patientin aus dem Zimmer gegenüber war einfersüchtig und machte mir dort das Leben zur Hölle durch ihre Lügen. Sie hatte schon 4 Kinder und Probleme und wollte unbedingt noch eins, ich war schwanger, dass passte ihr nicht. Mein Noch-Ehemann gefiel ihr, noch ein Grund mehr für sie. Es kam soweit das sie sogar die Polizei rief, weil ich angeblich meinen Sohn geschlagen hätte. Mein Kind mußte dann dort weg. Nachdem ich wieder zu Hause war, gab es eine Zeit lang keine Probleme mehr, außer das es so gut wie gar keine Zärtlichkeiten mehr gab in der Ehe.Ich fand mich damit ab. Nach der Geburt meiner Tochter (heute 3 Jahre) habe ich eine psychologische Therapie angefangen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen. Im November 2009 war bis auf 2 Sachen alles soweit geklärt in meiner Therapie. Ein Thema was besprochen wurde veränderte mich. Die Frage von meiner Therapeutin, ob ich meinen Noch-Ehemann noch lieben würde. Nach einigen weiteren Sitzungen, wo sie mich immer wieder danach fragte, brach ich die Behandlung ab. Ich wußte die Antwort, nur nicht, wie ich das Problem lösen sollte. Durch sein Fremdgehen, seine Lügen, wie er mit mir umging und mich behandelte, habe ich aufgehört ihn zu lieben.

Wenn man ständig neue Sachen findet, wie SMS, Mails oder Chatnachrichten, wo eindeutige Dinge drin stehen, kann man irgendwann nicht mehr verzeihen. Ich hatte dort im Ort auch keine Freunde, da er Dank der Hilfe von Nachbarn Lügen verbreitete, dass die Kinder verwahrlosen würden, keine geregelten Tagesabläufe hätten usw. Also suchte ich einen Ausgleich und fand diesen in einem Online-Game, wo ich viele liebe Leute traf, die mir gern helfen wollten. Dort habe ich eines Tages dann auch meinen jetztigen neuen Mann an meiner Seite kennen und später auch lieben gelernt. Ich hatte Angst, da ich in der Vergangenheit schon einmal eine Vergewaltigung erleben mußte, dass es auch so endet, auch wenn dieser Mann ganz anders wirkte, aber welche Täter ist schon unnormal? Ich hatte Glück und meine Angst war schnell vorbei. Nur wie sollte ich mich trennen? Ich war im tiefsten Osten gefangen, weil dort kam man nicht so einfach weg. Ich hatte kein Auto, kein Geld, einfach nichts.

Dann am 11.09.2010 passierte das, was mich dazu bewegte ganz schnell dort zu flüchten. Mein Noch-Ehemann schlug meinen Großen so heftig, dass dieser einen Handabdruck auf seinen Po hatte und die Hämatome noch nach 1 Woche zu sehen waren.

Da dies an einem Samstag passierte, rief ich Freunde an. Sie sagten ich solle Montags gleich beim Jugendamt anrufen. Ein Foto machte ich auch, damit ich einen Beweis hatte. Meine Freunde überlegten sich wie sich die Kinder und mich da raus bekamen, denn hier ging es immerhin um das Wohl meiner Kinder in 1. Linie. Noch länger konnte ich dort mit Ihnen nicht bleiben.

Montags rief ich dann beim Jugentamt an. Dort sagte man mir, ich solle zum Arzt gehen, damit ich ein Attest habe zum Beweis und ich solle mit den Kindern da raus. Mehr kam da nicht. Also klärte ich alles mit Freunden ab und schon 17.09.20210 bin ich da raus gewesen. Da mein Noch-Ehemann LKW-Fahrer war, war er die ganze Woche nicht zu Hause.

Endlich waren wir da raus. Ich habe dann fast 1 Jahr um das Wohl meiner Kinder gekämpft. Bin hier in meinem neuen Ort zum Jugendamt hin, dort sagte man mir ich solle eine Anzeige machen, was ich getan habe und ich solle zur Familienberatung, auch das habe ich gemacht. Mein Sohn mußte dann in psychologische Behandlung. Er hat kein Selbstvertrauen und durch den negativen Einfluss von seinem Vater wäre er aggressiv und hätte Auffälligkeiten, die dem ADHS ähneln.

Im ersten Verfahren um die Kinder blieben sie bei mir. Es sollte erst einmal ein Verfahrenspfleger sich das ganze anschauen. Diese Dame allerdings hörte sich die Lügen von meinem Noch-Ehemann an, wo er angab, dass er nie Fehler gemacht hatte und ich ja nur Fehler gemacht hatte (kurz gesagt, seine Fehler hat er eben mal mir in die Schuhe geschoben). Im Gespräch mit mir sagte sie nichts davon und fragte auch nicht nach, ob und wie es sich verhalten haben könnte. Auch der Typ vom Jugendamt veränderte sich. Erst sollte ich meine Kids dort nicht hingeben, dann auf einmal beim 1.Termin wurde meinem Noch-Ehemann Umgang zugesichert, mit der Begründung, dass es nur eine einmalige Sache gewesen wäre und auch nur der Erziehung diente. Der Vater hätte sich entschuldigt und würde es nie wieder tun.

Es war ein Alptraum was dann folgte. Der nächste Termin war am 10.08.2011 und dort wurde der Bericht mit den gesamten Lügen der Verfahrenspfelgerin als geltend für das Urteil genommen. Beschwerde kann man nicht mehr gegen solche Personen erheben seit diesem Jahr, daher konnte mein Anwalt auch nichts machen. Auch wurde ins Protokoll aufgenommen, dass der Vater mit den Kindern vor hat wegzuziehen und es sollte ins Urteil kommen, dass er mit den Kindern NICHT umziehen darf. Das Jugendamt wollte, obwohl vorher mehrmals besprochen, KEIN Sachverständigengutachten erstellen lassen, der Bericht der Verfahrenspflegerin wäre mehr als ausreichend, trotz Einwände, dass dieser Bericht nicht auf Tatsachen beruht.

Urteil und Protokoll ist da. Nirgend steht geschrieben, dass mein Ex nicht mit den Kindern umziehen darf.

Ich habe nun nur noch Umgang mit meinen beiden Zwergen und bin völlig fertig. Psychologische Hilfe bin ich dabei, weil ich kann einfach nicht mehr. Meine neue Beziehung leidet darunter, dass ich so fertig bin und NIEMAND versteht dieses Urteil. Kinderschutzbund, ISUV, Schule, Freunde usw. Alle sind schockiert und fassungslos. Revision habe ich bereits eingelegt und hoffe darauf, dass sich doch noch einmal alles zum Guten wendet, aber solange bin ich eine Mutter die ihre Kinder verloren hat durch Lügen und einen besessenen Noch-Ehemann, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat mein Leben zu zerstören und bisher damit auch noch durch kommt.

Ich versuche zu verstehen, was passiert ist, aber ich verstehe es nicht und auf die Suche nach Antworten habe ich mich gemacht und bekomme keine. Nun suche ich nach Hilfe, ob noch jemand so einen Justizirrsinn durchgemacht hat und vielleicht einen Rat hat, was ich noch tun kann. Habe schon oft gehört, ich solle an die Öffentlichkeit gehen, aber wo am Besten und ob es wirklich so gut wäre. Habe schon versucht bei Akte von Sat 1 mich zu melden, dort dauert es aber 8-10 Wochen bis man eine Antwort bekommt und ob einem dann dort geholfen wird ist auch die Frage. Verzweiflung, Schmerz, Wut ist das was mich quält. So viele Fragen und keiner hat Antworten darauf. Leider gibt es auch keine Selbsthilfegruppe, die zu mir passt, bzw zu meinem Problem, denn wie viele Mütter die von ihren geliebten Kindern getrennt wurden gibt es? Zu wenig, darum gibt es keine Hilfe für genau diese Gruppe, die es aber dringend bräuchten sich mit anderen auszutauschen. Alleine geht man ein, dass merke ich an mir. Mein Lebenspartner versucht mich zu stützen, zu stärken und gibt so viel, aber im Moment kann er mir nicht helfen.
Vielleicht weiß hier noch jemand Rat :S

Sry für die lange Vorstellung. Naja, wäre eigentlich noch länger gewesen, aber ich wollte nicht alles rein schreiben was mein Ex vom Stapel gelassen hat an Lügen. Ich denke, er ist einfach nur sauer darauf, dass ich nach über 11 Jahren Ehe ihn verlassen habe, denn vorher hat es keine andere Frau so lange mit ihm ausgehalten und vor allem nicht mit seiner Schwester, die über 8 Jahre versucht hat uns auseinander zu bringen. Eine Erklärung dazu würde zu lang werden, aber wer noch mehr wissen möchte über Umstände, seinen Lügen oder zum Urteil, einfach mich anschreiben.

Ich danke für die Aufmerksamkeit und die Geduld beim Lesen ;)



LG Amelinaengel

Rick

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2

Dienstag, 6. September 2011, 19:36

Hallo und willkommen,

heutzutage ist es übrigens keine seltenheit mehr, das kinder beim vater leben ;) , wir machen mittlerweile ca. 20% der ae` s aus.

wie du schon selber zu deinem beitrag sagst: es ist viel aufzuarbeiten... sämtliche stellen wie jugendamt, verfahrenspflegschaft, anwälte, gericht etc. sind bereits involviert, und du hast ja auch bereits diverse beratungsstellen wie Kinderschutzbund, ISUV, kontaktiert bzw. für dich eine threapie angefangen, leider aber abgebrochen. vielleicht wäre hier ein guter ansatzpunkt, diese fortzuführen, was meinst du?

ich zweifle ganz ehrlich, ob ein forum wie unseres dir wirklich weiterhelfen kann. es gibt einfach momente, wo wir hier an klare grenzen stossen, wenn eben im realem leben dringend handlungsbedarf besteht - und bei deiner (vor-) geschichte sehe ich das unbedingt!

gerne sind wir für einen austausch da, es gibt hier auch einen chat, der gegen 21:00 uhr gut besucht ist, ich drücke dir die daumen,

lg Rick

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Comfort (06.09.2011)

thomas0123

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3

Dienstag, 6. September 2011, 19:37

hallo und herzlich willkommen hier :ger


wünsche dir einen angenehmen aufenthalt hier und viele nette kontakte.


bei fragen oder tipps die du hast einfach posten. wenn dir der sinn danach steht, schau doch mal im chat ab circa 21.00 uhr vorbei. da sind dann immer nette leute zum lockeren plausch und seele baumeln lassen. :whistling:


solltest du fragen zur seite und ihren funktionen haben, helfen dir die moderatoren und admins gerne weiter.


zu deinem "fall" habe ich aber irgendwie noch fragen.

zum einen, als lkw fahrer der bei der trennung ja die ganze woche gar nicht da war, wie realisiert er nun die betreuung der kinder?

wenn er als fernfahrer die ganze woche weg war, hattet ihr kein möglich keit mit auto oder öffentlichen verkehrsmitteln irgendwo hinzukommen?zu terminen,ärzten,schule?

nach der trennung, wo bist du mit den kindern erstmal hin?

laut deinem text habt ihr im tiefsten osten gewohnt, nun hast du ein ort als wohnort im tiefsten westen angegeben, woher kommt der wandel quer durch die republik? hast du diese entfernung mit den kindern zu deinem neuen lebenspartner geschaffen?

warum hast du so angst davor das er umziehen könnte? was bei gemeinsamen sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht von ehelichen kindern ja nicht so einfach geht.

wie lief in der zeit zwischen der trennung/auszug am 17.09.2010 bis zur verhandlung am 10.08.2011 der umgang/kontakt zwischen den kindern und ihrem vater?


Lg thomas ^^
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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Comfort (06.09.2011)

airam

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Dienstag, 6. September 2011, 20:57

Hallo Amelinaengel :)

Wenn ich mich recht entsinne hatten wir Mitte/Ende Juli einmal eine kurze Unterhaltung im chat :) Da war ja noch einiges in der Schwebe ...
Was Du bereits anschriebst, und auch Rick Dir riet, die psychologische Hilfe (Therapie) solltest Du auf jeden Fall in Anspruch nehmen, denn ich glaube das es gerade aufgrund der langen Vorgeschichte notwendig ist , und Dir eine Unterstützung sein kann, die Dir Dein neuer LAG zur Zeit nicht bieten kann . ...

Des weiteren hast Du bereits den Weg der Revision eingeschlagen, bist also auch dort (sowie bei sämtlichen für Dich erreichbaren Vereinen und Gruppen ) bereits tätig geworden. ... Ich denke ein machbarer Weg, der aber auch viel Kraft, Mut und Hoffnung benötigt.

Rein Verständnismäßig (nach Lesen der oben beschriebenen Situation) ... ein Richter, kann wenn die Rechtspflegerin dementsprechend aussagt und argumentiert mit Unverständnis auf den plötzlichen Wegzug reagieren (der wohl wie oben beschrieben auch nicht ohne Grund war) ....So wie ich es verstand, wurde mit den Kids in den tiefen Westen gezogen, zu dem Bekannten der heute LAG ist ... somit wurde , wenn es hart auf hart kommt, die Entfernung ohne Einverständnis des Noch-Ehemannes geschaffen ... Dieses kann ganz arg nach hinten los gehen (so wie oben beschrieben) - unerheblich, was vorher in der Ehe vorher alles war oder nicht war ....ggfs. ist dieses einer dieser Fälle ...

Wie auch immer es nun weitergeht, ganz viel Kraft Dir das Du für Dich selber einen Weg der Akzeptanz der Situation, in irgend einer Form, findest ! ... Den Weg in den chat hast Du ja bereits einmal vor ein einhaltb Monaten gefunden ... komm einfach wieder vorbei :)

Lg airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Comfort (06.09.2011)

Amelinaengel

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5

Mittwoch, 7. September 2011, 00:32

Zitat von »[url='http://www.alleinerziehend.net/index.php?page=User&userID=29620'«

thomas0123[/url] ]zu deinem "fall" habe ich aber irgendwie noch fragen.

zum einen, als lkw fahrer der bei der trennung ja die ganze woche gar nicht da war, wie realisiert er nun die betreuung der kinder?

wenn er als fernfahrer die ganze woche weg war, hattet ihr kein möglich keit mit auto oder öffentlichen verkehrsmitteln irgendwo hinzukommen?zu terminen,ärzten,schule?

nach der trennung, wo bist du mit den kindern erstmal hin?

laut deinem text habt ihr im tiefsten osten gewohnt, nun hast du ein ort als wohnort im tiefsten westen angegeben, woher kommt der wandel quer durch die republik? hast du diese entfernung mit den kindern zu deinem neuen lebenspartner geschaffen?

warum hast du so angst davor das er umziehen könnte? was bei gemeinsamen sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht von ehelichen kindern ja nicht so einfach geht.

wie lief in der zeit zwischen der trennung/auszug am 17.09.2010 bis zur verhandlung am 10.08.2011 der umgang/kontakt zwischen den kindern und ihrem vater?




Erst einmal danke für Eure Antworten. Nun zu Deinen Fragen Thomas:

Mein Ex ist seit letztes Jahr Oktober arbeitslos und will auch nicht wieder arbeiten,damit er "auf einmal" für die Kids da ist. Vorher war ich 100% zu Hause, habe mich 7Tage die Woche, 24h Ppro Tag um die Kids gekümmert, er war nur Wochenendpapa und nicht mal da hat er sich gekümmert.

Nach der Trennung bin ich nach Niederkassel gezogen, ja es war mein neuer Lebenspartner. Ohne ihn wäre ich dort nicht weg gekommen. Wir hatten kein Auto mehr, Bus oder Bahn fahren dort so selten, dass man Probleme hatte bei Arztterminen oder sonst was. Schule gab es im Ort. Es leben dort nur ca 10.000 Einwohner und die meisten Harz IV Empfänger oder Rentner. Es gibt dort nichts im gesamten Umkreis, womit man vernünftig hätte etwas machen können. Kinderklinik ist 40km entfernt, also im Notfall kann man nicht mal seine Kids besuchen, weil die Busse so schlecht fahren. Ist ein Horror da gewesen.

Ja, warum habe ich Angst das er umziehen könnte? Also Grund 1: Er will nach HAmburg, dagegen habe ich ncihts, aber nun zu Grund 2 : seine Schwester wohnt dort und sie würde alles tun, dass ich meine Kinder nie wieder sehe, so wie sie zuvor hat all die Jahre diese Ehe zu zerstören. So oft hatten wir deswegen Streit, und oft genug haben andere seine Gewalt wegen der erfahren dürfen, nicht nur ich,sondern auch meine Mutter hat er deswegen geschlagen, nur weil sie ihm die Meinung gesagt hat, wie seine Schwester sich am Telefon verhalten hatte, und er glaubte ihr nicht,obwohl Lautsprecher an war und es 5 Erwachsene mitbekommen hatten. Meine mutter hatte danach Hämatome an der gesamten rechten Seite, weil er sie niedergeschlagen hatte und sie dann auch noch unglücklich gefallen ist. Er hatte einen solchen Wutausbruch, dass die Polizei geholt werden mußte, aber Anzeige wurde nicht erstattet, da hat die Polizei gesagt, dass man sowas in einer Familie nicht macht. Toller Freund und Helfer.
Selbst wo meine "Schwägerin" mir meinen Sohn 2006 bei der Trennung entzogen hatte, sollte ich nach aussagen des Jugenamtes keine Anzeige machen, da wir doch eine Familie sind und man doch Probleme besprechen könnte. Es gibt so viel Beweise, aber nichts von alle dem wurde eingeholt. Der Polizeibericht ist noch da, die UNterlagen sind beim Jugendamt, aber nichts interessierte. Mein Ex ist gewaltätig! Und nur weil er sich entschuldigt hat und versprochen hat es nie wieder zu tun, hat man ihm geglaubt. Ich hatte wegen ihm schon eine Gehirnerschütterung und vieles mehr. Und auch war er ausschlaggebend gewesen, warum ich damals meine Behandlung abgebrochen hatte. Ich kam nicht weiter. Meine Therapie wäre ein Erfolg gewesen, wenn er nicht immer wieder mich unterdrückt hätte. Wie auch mein Sohn leide ich darunter ein Minderwertigkeitskomplex zu haben. Ich gehe nun wieder in Behandlung, aber auch nur deswegen, weil ich Hilfe möchte und endlich meine Therapie beenden möchte. Mit meinem neuen Lebenspartner wird mir dies gelingen, da er mich so schon versucht aufzubauen.

Der Kontakt wurde in der 1. Verhandlung aufgebaut, so entstand ein 14 tägiger Rhytmus wie er normal ist. Vorher hatte ja das Jugendamt nicht gewollt, dass nach dem Vorfall die Kinder Kontakt zum Vater hatten, aber komischerweise hatte sich mein Ex kurz vor der Verhandlung beim Jugendamt gemeldet und seitdem war dort alles anders. Kurz erklärt, mein Sohn hatte nicht aufräumen wollen, hat erst 1 Schlag, 1h später 10 Schläge und wieder 1h später 20 Schläge bekommen. Das Jugendamt befand dies als Erziehungsmaßnahme. Ich wußte nicht, dass die Prügelstrafe wieder erlaubt ist, also laut Jugendamt zu dem Zeitpunkt hätte es keinen ersichtlichen Grund gegeben auszuziehen, da man ja Kinder erziehen soll. Jugendamt=Lügenamt, kein Vertrauen mehr zu dem Verein.

@Rick

Klar sollten auch Väter mehr Rechte bekommen, aber auch wenn es Beweise gibt, dass diese gewaltätig sind? Er hat meinen Sohn verprügelt und das nicht nur einmal. Ich habe es nur beim letzten Mal gemeldet, bevor es die Schule getan hätte. Ich hatte einfach nur Angst, dass man mir die Kids weg nimmt. Er hat so viele Jahre lang Lügen verbreitet, dass das Amt schon öfter da war. Aussagen wie in der Wohnung würde es aussehen wie bei Messis, Müll überall, Kinder würden eingesperrt, bekämen nichts zu essen usw, mußte ich mir sehr lange gefallen lassen und diese Lügen hat er über unsere Nachbarn verbreitet und diese dann weiter in den kleinen Ort rein. Jugenamt war da, auch unangemeldet und hats nichts gefunden. Kühlschrank war genug Essen da, Wohnung war sauber und den Kindern gings gut. Schule und Kita wurde nachgefragt, aber auch da alles ok. Mein Großer ist nur in seinem Verhalten verändert und immer aggressiver geworden. Vor 18 Monaten hat er ein anderes Kind zusammen geschlagen, ein Alarmsignal für mich. Darum war ich froh hier zu sein. Ich habe dort schon versucht ihn in Therapie zu geben, aber es wurde keine Diagnose erstellt, sondern nur "EIN" ADHS Test gemacht. Hier die Kinderpsychologin war sehr viel gründlicher und sie stellte halt fest, dass ein Minderwertigkeitskomplex gegenüber seinem Vater besteht, aber obwohl sie dem Jugendamt bescheid gegeben hatte, dass der Vater eine Gefahr für das Kind wäre, durfte er seinen Sohn weiter sehen, was die Psychologin als bedenklich für seine weitere Entwicklung einstufte.

Mein Noch-Ehemann möchte unseren Sohn wegen ADHS auf die Stationäre schicken, so hätte er keine Probleme mehr damit und er wäre weggesperrt. Würdest Du so etwas ok finden, wenn es Dein Kind wäre? Eine falsche Behandlung würde große Konsequenzen mit sich tragen, die er sich nicht bewußt ist und ihm das auch egal ist. Ich möchte nur das Wohl meiner Kids und wenn sie in Gewalt aufwachsen, oder eingesperrt in einer Klinik wäre es nicht zum Wohle.

@airam

An unser Gespräch kann ich mich noch gut erinnern, Ich habe versucht Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, weil ich einfach nur Angst um meine beiden Kleinen habe.

Die Verfahrenspflegerin hat nicht auf den plötzlichen Umzug reagiert. Sie glaubte nicht, dass mein Ex so gewaltätig ist, so steht es im Bericht drin und vielmehr sieht sie die Fehler bei mir. Ich wäre Fremd gegangen, dabei war er es. Ich würde die Kinder nicht richtig versorgen, grübel, hab ich schon was zu geschrieben, dass mein Ex solche Anschuldigungen mit Hilfe der Nachbarn verbreitet hat und Jugendamt dort aber nichts zu bemängeln hatte. Da steht auch drin, dass die Wohnung schmutzig wäre und ich ja nie aufgeräumt hätte, auch das ist bekannt, dass das nicht wahr ist. Und die Lügen, dass mein Sohn schmutzig und ungeduscht in die Schule mußte und ich meine Tochter nur in Windeln bekleidet in die Kita gegeben hätte. Solche Vorfälle gab es nie! Ich habe Schreiben aus Schule und Kita, dass es solche Vorfälle nie gab und es sonst dem Jugendamt gemeldet worden wäre, was die Pflicht ist einer staatlichen Behörde wie Schule oder Kita.

Die Verfahrenspflegerin hat nur das in ihrem Bericht geschrieben was mein Ex ihr diktiert hat. Sie hat mich in beiden Treffen auch nicht auf die Vorwürfe angesprochen und was noch besser ist und wo ich eine Zeugin habe, die Verfahrenspflegerin hatte ihm und auch der Lehrerin vom meinem Sohn bereits vor dem 2. Gespräch mit mir gesagt, dass sie zu sieht, dass er die Kinder bekommt.Ich wollte auch meine Tochter in keine Kita geben, deswegen wäre sie nicht zeitgemäß entwickelt. Mein Ex hat im Februar diesen Jahres durch seinen Anwalt erklären lassen, dass ich sie hier nicht in die Kita geben darf. Aber gut entwickelt ist die kleine Maus trotzdem, denn sie war bei der U 7a und da gab es keine Auffälligkeiten, weder in Sprache noch sonst etwas.Trotz dieser Beweise und der Zeugin die nie angehört wurde, glaubte die Richterin der Verfahrenspflegerin. Auch die Anschuldigung dass mein Großer nur hier in der Schule Probleme machte stimmte nicht, dass konnte man in den Zeugnissen lesen von ihm, wo auch sein Verhalten ausführlich beschrieben wurde, aber auch das wollte die Richterin nicht sehen. Die Beweise waren da, aber niemand wollte sie sehen. Wie kann sowas sein? Es ist keine Einbildung gewesen, wir hatten alles dabei und es auch zeigen wollen, aber es wurde nicht angesehen, weil niemand es wollte.

Diesen Alptraum werde ich so schnell nicht los, nicht solange ich nicht meine geliebten Kinder in Sicherheit weiß.

Es gibt noch so viel dazu, aber alles hier aufzuschreiben wäre zu viel. Ich würde nur gern etwas tun, was meinen Kindern hilft und das lieber jetzt als später. Ich möchte nicht, dass mein Großer noch so ein traumatisches Erlebnis erfährt oder meine Kleine.

airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

6

Mittwoch, 7. September 2011, 09:47

@Amelinaengel:)

Ja an das Gespräch erinnere ich mich auch noch recht gut :)
... So gesehen ist die "langzeitige Rufschädigung" von seitens Deines Noch-Mannes mit Sicherheit ausschlaggebend für die Beurteilung der Verfahrenspflegerin gewesen. ...
"Nach Gewaltausbruch entschuldigen, es richtig auf den Ämtern als Erziehungsmaßnahme auslegen, Dir die Unfähigkeiten vorwerfen und dann den Umzug Deinerseits zu einem Fremden und dann auch noch so weit weg ... Ja wie kannst Du nur das Gefüge durchbrechen" (Ironie)
Es kann auch von Seitens der Richterin gewichtet werden, wenn bei einem Kind ggfs. ADHS festgestellt wurde, und Dein Ex eine Behandlung (egal welcher Form) befürwortet-Du aber ggfs. nicht, da Du die Ursachen in der Situation selber siehst ... das das vorher vorgelegte Bild, der Unfähigkeit Deinerseits mit ausschlaggebend war .... 8|

Es hilft derzeit wirklich nur die Revision und ein fähiger Anwalt, der auch die Beurteilungen und Berichte die Du vorlegen kannst mit hineinbringt ... und für Dich selber zusätzlich Leute die Dir die Kraft und den Mut geben weiterzukämpfen ... :)

Ich wünsche Dir alle Kraft die Du benötigst,
LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

Amelinaengel

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Niederkassel

7

Mittwoch, 7. September 2011, 21:55

Das schlimme ist ja, dass mein Großer nur ADHS ähnliche Sympthome hat, die durch sein stark eingeschränktes Selbstbewußtsein sich zeigen. Mein Großer war hier bereits in Behandlung, jetzt hat er keine, aber mein Ex will ihn in die Klinik überweisen lassen für ADHS Kinder und das empfinde ich persönlich und auch die PSychologin als nicht gut, da keine Behandlung auf seine Bedürfnisse dort statt findet, sondern nur ADHS dort behandelt wird. Das gnaze könnte sich dann nur noch mehr negativ auf die Entwicklung auswirken, so dass die PSychologin und auch ich Angst habe, dass mein Großer später entweder ein Problemkind wird oder aber ganz in sich gekehrt und damit auch gefährdet ist und er sich oder andere das Leben nehmen könnte. Davor möchte ich doch mein Kind nur beschützen. Mit jedem Telefonat habe ich mehr Angst um meine Kinder, weil mein Ex mir jetzt noch mehr Steine in den Weg legt. Irgendwann wird er den Kontakt abbrechen lassen und mir dann die Schuld dafür geben. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren :(