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Umfrage

8%

manchmal

91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
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von mona84

Oss

Anfänger

Beiträge: 5

Wohnort: Pfalz

Beruf: Arbeite im Land BW :-)

1

Donnerstag, 8. September 2011, 09:23

Nach Vorne schauen leicht gesagt!


Hallo Euch erst einmal,

tja, wo fängt „Mann“ an. Ich denke vielen hier geht es so und mal so. Will heißen man sucht nach Fehlern und Verletzungen, Hilfe und Antworten.

Ob ich sie hier finde weis ich nicht, aber allein schon zu schreiben oder mit betroffenen und Mitleidenden zu reden hilft denke ich.

Ich habe eine kleine Tochter (wird im Dez. 2 Jahre). Eigentlich muss ich schreiben dass ich sie nur ab und zu sehe, da ich nur Umgangsrecht habe. Klappte bis jetzt auch ganz gut.

Die Mutter hat jetzt wieder geheiratet und damit hängen jetzt einige Probleme für mich zusammen. Gebe mir aber die Schuld. Bin wirklich ein Idiot gewesen und habe nicht gehandelt. War wie gelähmt.

Es hat mir die Beine weggezogen. Ich denke es war eine Panikreaktion von Ihr. Sie hat noch 3 Kinder von ihrem ersten Mann der sich 0 um die Kinder kümmert.

Sie hat im Juli einen kennengelernt, keine Arbeit, keine Kinder und als er merkte dass ich regelmäßig mich um meine Tochter kümmere hat er meiner Meinung nach alles daran gesetzt damit sie heiraten. Nach sage und schreibe 8 Wochen. Sie hatte mir auch nicht mehr zugehört als ich sie bat das ganze ruhig anzugehen und erst einmal 1 Jahr mit dem Typen zusammen zu leben bevor man sich mit 4 Kindern bindet. Selbst ihre Mutter und Freunde rieten ihr ab. Aber vielleicht war es genau das was dann so eine Trotzreaktion ausgelöst hat. Mir tut es unsäglich weh. Vor allem auch habe ich Angst um die Kinder. Die Nachbarin hat mir schon erzählt dass er öfters rumbrüllt mit den Kindern. Er hat keine eigenen und ich denke Sie hat sich momentan völlig aufgegeben. Er ist arbeitslos, kontrolliert das Telefon, fährt die Kinder zum Kindergarten, etc. Ist natürlich für Sie schon eine riesen Erleichterung. Aber kann so eine Zukunft aussehen.

Freunde raten mir jetzt mich ausschließlich um meine Tochter zu kümmern. Ansonsten muss ich jetzt die Klappe halten. Aber das ist leicht gesagt. An manchen Tagen gehe ich durch die Hölle. Aber letztendlich kann mir niemand helfen.

.heulw





feels

Meister

Beiträge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

2

Donnerstag, 8. September 2011, 16:19

Hallo Oss!



Erst einmal herzlich Willkommen bei uns! Was mir bei Deinem Beitrag aufgefallen ist, dass Du jemand zu sein mag, der seine Fehler erkennt und sie auch eingestehen kann? Ob etwas zu spät oder nicht ist erst einmal egal, man lernt aus solchen Fehlern! Was ich noch bewundernswert finde, dass Du Dich nicht nur um Dein eigenes Kind sorgst, sondern auch um die anderen Drei! So schlimm wie das ist, aber rein rechtlich gesehen, hast Du bei den anderen drei Kinder, welche nicht von Dir sind, kaum eine Möglichkeit einzugreifen! Mich persönlich würde das aber nicht davon abhalten, bei offensichtlicher Gefährdung des Kindeswohles, dem zuständigen Jugendamt einen Hinweis zu geben! Auch wenn es nicht meine eigenen Kinder sind! Aber das nur nebenbei.

Mich würde als erstes interessieren, ob ihr das gemeinsame Sorgerecht habt?

Ich würde es mir auch verkneifen, Deiner Exfrau Ratschläge zu geben, was ihre neue Partnerschaft bzw. Ehe betrifft. Spar Dir diese Nerven und Kräfte auf und investiere sie in den Kontakt zu Deiner Tochter!

Was Deine Tochter betrifft, hast Du alle Möglichkeiten! So wie Du schreibst, scheint die Kiste schon ziemlich verfahren zu sein und ich vermute mal, es wird ohne Jugendamt oder gar Anwälte nicht gehen? Das kontrollieren des Telefons geht schon mal gar nicht! Auch wenn das der neue Partner Deiner Ex macht, es wird der KM auf die Füße fallen, weil sie allein die Pflicht hat, den Kontakt und regelmäßige Umgänge zu Dir zu ermöglichen! Voraussetzung ist jedoch, dass Du Dich drehst und reagierst! Das erwartet auch Deine Tochter von Dir!!! Also, nicht jammern, sondern Kopf hoch und Brust raus! Auch wenn Du Dich getrennt hast, kannst immernoch ein fürsorglicher Vater sein!

Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück!



LG der Feels
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Oss (09.09.2011)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 186

Danksagungen: 2020

3

Donnerstag, 8. September 2011, 19:21

Der Boden wird einem unter den Füßen weggezogen........man fühlt das man nichts mehr ändern kann.........keine Aktion bringt einem das alte Leben wieder........daher

musst du aufstehen, den Kopf heben und aus der neuen Lebenssituation alles erträgliche für dich rausholen. Geh zu einem Profi und besprich mit ihm deine Ängste, deine Empfindungen und die Möglichkeiten, welche du für dich und dein Kind hast.

Du schaffst es........nur losgehen musst du.

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Oss (09.09.2011)

pandora

unregistriert

4

Donnerstag, 8. September 2011, 22:25

Hallo Oss,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal besser ist, in solchen Situationen neben sich zu schauen. Wer ist da, der mir helfen kann? Was kann ich selber tun? Welche Möglichkeiten habe ich, die momentane Situation zu verbessern?

Wie feels schon geschrieben hat, ist die Form des Sorgerechts wichtig. Habt ihr es gemeinsam, hast du das Recht, in wichtige Entscheidungen mit einbezogen zu werden. Das JA ist eigentlich immer eine gute Adresse, Anwalt auch. Da kannst du notfalls auch über das Gericht Klärung bekommen. Frag bei den Nachbarn, ob einer den Mut hat, die Brüllerei des "neuen Vaters" zu bestätigen,.....

Ich habe gemerkt, wenn ich so agiere, werde auch ich wieder ruhiger, gewinne Kraft. Vielleicht hast du ja in deinem privaten Umfeld jemanden, der dir hilft?

Und versuche die Fragen nach "Schuld" nicht zu groß werden zu lassen. Kinder verarbeiten auch schlechte Erfahrungen, wenn man ihnen hilft. Und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du da einen Weg für dich und dein Kind findest- unter Umständen auch für die anderen drei.

Es ist nicht leicht, und oft denkt man, es geht nichts mehr. Aber auch winzige Schrittchen bringen dich vorwärts. Man kann eine unglaubliche Kraft entwickeln.

pandora

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Oss (09.09.2011)

Oss

Anfänger

Beiträge: 5

Wohnort: Pfalz

Beruf: Arbeite im Land BW :-)

5

Freitag, 9. September 2011, 09:09

Aus Fehlern lernen

Vielen Dank für das Mutmachen. Hab gemerkt gerade in einer solchen Situation das ich nicht alleine bin. Manche haben da größere Probleme. Es ist mir wirklich schwer gefallen meine eigenen Fehler zu erkennen. Man verdrängt viel. Ist wahrscheinlich typisch Mann.

Hab leider nur Umgangsrecht, da wir nicht verheiratet waren. Deshalb mach ich mir aber trotzdem Sorgen um alle Kinder. Irgendwo hab ich auch kein Recht sag ich mir mich in die Beziehung einzumischen, aber diese innere Unruhe und Ängste sind da. Vor allem wenn man so manches dann mitbekommt. Zum Glück kann ich mit ihrer Mutter reden. Hab ihr auch gesagt, dass sie die Kinder im Auge behalten soll. Hab jetzt einen neuen Termin ausgemacht an dem ich meine Tochter holen kann. Ich muß mir dann auf die Zunge beißen damit ich ruhig bleibe. Hab das Gefühl das sie froh ist, dass ich mich um die Kleine kümmere. Kann natürlich auch sein weil sie dann nur noch 3 Kinder um sich hat anstatt 4.

Ich finde das Schlimme ist man sucht ständig nach dem "Warum"? Auch in Statistiken ob eine Schnellheirat zum 2ten mal bestand hat und wie lange, etc. Aber Freunde sagen mir auch ich soll mich nur auf meine Tochter konzentrieren sonst eskaliert es vielleicht. Leicht gesagt wenn man noch liebt. Hätte auch gedacht das man in meinem Alter damit souveräner umgeht. Aber das ist alles Unsinn. Man fühlt wie mit 15. Man weis bloß das die Zeit einem hilft. ;(

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 186

Danksagungen: 2020

6

Freitag, 9. September 2011, 09:44

Im Vordergrund sollte für dich, der regelmäßige Kontakt zu eurer Tochter sein. Hast du mal gefragt, ob du die anderen Kinder auch sehen darfst? HAben die denn eine Beziehung zu dir aufgebaut? Wenn ja, wäre es für diese Kinder auch wichtig dich zu sehen.

Mit der Mutter der KM solltest du keine manipulierenden Gespräche führen........schön neutral immer aus der Sicht: meinem Kind soll es gut gehen, aber nicht mit kritischem Fragen und Meinungen.

Auch Angehörige stehen zwischen den Stühlen und halten das auf Dauer meist nicht aus.

Was mit der zweiten Beziehung ist, ob sie hält oder nicht.......überflüssige Denkensweise......bringt dich nicht weiter.

Geh mal zu einem Profi (es gibt diverse Beratungsstellen) und hole dir Beratungshilfe.

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Oss (09.09.2011)

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