Piroschka,
wenn du dich selbst aufgibst, wirst du euer Leben auch nicht wieder geordnet bekommen.
Dann kannst du euren Sohn auch dem Vater anvertrauen, wo sich euer Kind normal entfalten kann und nicht am Brotkrumen knabbern muss und auf sämtl. Freizeitvergnügen und Wünsche verzichten müsste ( sofern der Vater ihn nehmen würde )
Euer Sohn braucht eine starke Mutter, aber das geht nicht, wenn diese voller Stolz und Verletzung mit dem Kopf durch die Wand rennt.
Selbst wenn du nach Deutschland einreisen kannst, wirst du Wochen brauchen, bis eure Anträge bearbeitet werden und eine Wohnung zu finden nach den Bedingungen vom Staat, ist eher ein Glücksspiel, ihr müsstet diese Zeit entweder bei alten Freunden oder im Wohnheim überbrücken.
Anträge muss man persönlich abgeben, daher kannst du sie nicht von Budapest aus verschicken.
Hast du noch alte Freunde in Deutschland ?
Und du selbst musst auch vom Staat leben, ob es dir gefällt oder nicht. Du musst in Deutschland krankenversichert sein, angemeldet usw. ansonsten kannst du die "Rechte", die du für euren Sohn forderst auch nicht annehmen.
Wie willst du hier für euch sorgen können, wenn du es in Budapest nicht schaffst und dazu noch krank bist ?
Und Unterhalt vom Vater steht eurem Sohn für seine Bedürfnisse zu und nicht für euch beide, um grade mal Brot und Rama kaufen zu können...
Raff dich etwas auf, überlege deine ersten Schritte ganz genau, erkundige dich zur Not auch bei der deutschen Botschaft in Budapest, aber renne nicht einfach los ins Ungewisse...
Gruß bantam