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82%

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18%

nein

Insgesamt 114 Stimmen
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von Sunriel

Onkel1974

Anfänger

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1

Donnerstag, 2. September 2010, 14:04

Sohn zu mir gezogen und nur Probleme

Hallo an alle.



Hab nach einigem suchen endlich dieses Forum hier gefunden und hoffe auf ein offenes Ohr und vielleicht den ein oder anderen Ratschlag.



Mein Sohn (15) ist vor den Ferien zu mir gezogen, weil er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat (Mutter und Freundeskreis). Somit habe ich alles in die Wege geleitet und in zu mir genommen. Also neue Schule, neue Möbel, neue Kleidung etc.. So weit so gut.



Nun wollte ich für meinen Sohn ein Taschengeldkonto einrichten. (Wohl gemerkt, bin ich seit knapp 10 Jahren geschieden und wir haben das gemeinsame Sorgerecht).

Von der Bank kam die Anmerkung das das ohne die Unterschriften beider Elternteile nicht ginge. Dabei hat er bereits ein Schülerkonto in der Stadt meiner Exfrau (also wo er vorher gewohnt hatte).



Ich also bei der dortigen Bank angerufen, die Problematik geschildert und siehe da, bei Eröffnung des Kontos wurde angegben (von ihr) das sie das alleinige Sorgerecht hat. Warum dies nicht geprüft wurde, oder ob es geprüft wurde, kann niemand mehr sagen (bei der Bank). Man will dem noch nach gehen.



Jedenfalls existieren auf seinen Namen auch noch zwei Sparbücher was so auch nicht sein kann.

Da ich weiß, (von meinem Sohn) wieviel Geld in etwa wo sein soll, hab ich dann gleich mal nachgefragt und siehe da, statt über 1500 Euro sind insgesamt gerade einmal 50,82 Euro auf allen drei Konten/Sparbüchern.



Natürlich bin ich wütend geworden, da mein Sohn gerade erst Konfi hatte und eine stolze Summe als Geldbetrag erhalten hat (von der Familie). Seine Mutter sagte ihm das sie alles auf das Führerscheinsparbuch täte bzw. getan hat. Dort sind aber lediglich 50,- Euro. Und man kommt auch nur an das Geld, wenn man entsprechende Belege der Fahrschule beibringt (Aussage der Bank). Somit ist das Geld nie dort angekommen.



Als einzigen Ausweg hab ich nun das Telefonat mit meiner Ex gesehen. Die war natürlich völlig überrascht, das ich das mit dem Konto und mit den Sparbüchern wusste und vor allem das dort nichts ist. Sie wurde hektisch und auch lauter, was mich das denn alles angeht. Schließlich kriegt er sein Geld, wenn er den Führerschein macht und das wäre ja noch nicht jetzt. Angeblich würde das Geld auf einem anderen Sparbuch liegen, weil ja sonst das Amt (Exfrau bezieht Hartz 4) das Geld nehmen würde.



Nun bin ich stinksauer. Natürlich ist es sein Geld und er muss das wissen was er macht und was nicht, aber ich habe einfach Angst das er hinterher mächtig entäuscht wird. Eigentlich müsste viel mehr Geld existieren als diese 50,82 Euro. Da sie mir aber keine Auskunft erteilen muss (scheinbar) sind mir die Hände wirklich gebunden ?



Wir haben auch ein Sparbuch für ihn, welches auf meinem Namen läuft. Natürlich kann sie sowas auch haben, aber die Art wie sie in der Vergangenheit war, die Art wie sie reagiert hat und die Tatsache das es tatsächlich dieses Führerscheinsparbuch gibt, aber mit lediglich 50 Euro, machen mich skeptisch das das Geld noch da ist.



Was kann ich tun?

Will auf der einen Seite die Pferde nicht noch scheuer machen (wobei das fast nicht mehr geht), aber auf der anderen Seite will ich auch nicht, das zukünftige Gelder ebenfalls verschwinden. Sie hat ebenfalls gesagt, das sämtliche Geburtstags und Weihnachtsgeschenke (Bargeld) die in Zukunft von deren Seite kommen (also Tanten, Onkel etc.) nicht mit zu mir genommen werden dürfen. Also bleiben alle Barzuwendungen bei ihr, obwohl er bei mir lebt.



Wie gesagt, es soll einfach und allein auch ihm zugute kommen, was ich wirklich nicht so sehe.



So und nun zerreißt mich in der Luft, oder gebt mir Ratschläge. Bin wirklich verzweifelt.

Mach mir selbst schon Vorwürfe.



Liebe Grüße,

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Moni42

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2

Donnerstag, 2. September 2010, 14:39

Das mit dem alleinigen Sorgerecht als Grund für die Kontoeröffnung kenne ich auch. Ich hatte plötzlich auch keine Sorgerecht mehr und musste sogar nachweisen, dass ich sorgeberechtigt bin.

Zur anderen Thematik:

ich habe bei meinen Kindern immer offengelegt, was mit dem Sparbuch passiert - eben sie selber einzahlen lassen und einmal im Jahr die Zinsen eintragen lassen, auch in ihrem Beisein. Auch bei uns hat der Vater (Spitzenverdiener), als er das Sparbuch hatte, für einen Urlaub den er machen wollte, seiner Tochter damals Geld vom Konto geholt. Tja, Geld ist weg, aber sie bekam es mit. Dies ist auch bei ihr verankert, trotz aller NAchsicht ihm Gegenüber ist daseines der Themen, die klar auf der Negativseite schlummern.....in Bezug auf sein Verhältnis zu ihr.

Denke, dass du da nichts klären kannst, was bekommt dein Sohn von dem Thema mit und wenn etwas: wie steht er dazu?
Eine Möglichkeit ist, dass er selber um Geldgeschenke direkt auf das Sparbuch xy bittet, wenn eben Geldgeschenke ......

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Onkel1974

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3

Donnerstag, 2. September 2010, 14:47

Mein Sohn bekommt das nicht wirklich mit.

Er glaubt halt der Mutter, wenn sie ihm sagt, das das Geld auf dem Sparbuch ist.



Selbst vorsichtiges Nachfragen macht ihn nicht stutzig.

Als Kind sollte man ja nun auch mal Vertrauen in die Eltern haben.



Mir bleibt vermutlich nichts anderes übrig, als es hin zu nehmen und ab zu warten, was passiert, wenn das geld irgendwann einmal abgeholt werden soll bzw. er es braucht. Dann bleibt nur zu hoffen, das es irgendwo her kommt, so das er es nicht merkt.



Will ihn ja auch nicht anstacheln und gegen die Mutter aufbringen. Hinterher stehe ich als "Böser Vater" da.

Dachte es gibt irgendeine Möglichkeit das sie mir das Sparbuch zeigen muss.



Mir wurde von meiner Ex ja wegen der Nachfrage schon vorgeworfen, das ich meinen Sohn nur wegen des Geldes zu mir genommen habe. Dabei zahlt sie überhaupt keinen Unterhalt und wird sie vermutlich auch nie, obwohl sie viel Geld durch mehrere Schwarzarbeit-Jobs verdient.

Aber das ist ein anderes Thema, wo ich ebenfalls wieder machtlos bin.



Mich stört es einfach, das mein Sohn das alles ausbaden muss.

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Moni42

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4

Donnerstag, 2. September 2010, 14:51

Will ihn ja auch nicht anstacheln und gegen die Mutter aufbringen.


Sehr guter Ansatz.

Allerdings musst du dann auch die "Klappe" halten sofern es wirklich mal zu deiner Befürchtung kommt. Sonnst musst du dir den Vorwurf machen lassen: du hats es gewusst und nichts getan.

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5

Donnerstag, 2. September 2010, 15:06

Hallo,

ich würde die Beziehung nicht mit Geld aufwiegen, sondern meines Erachtens steht im Vordergrund, dass Du mit ihm den Alltag bewältigen kannst. Danach kommen erst die Geldangelegenheiten und er wird erfahren müssen, dass er seiner Mutter nicht so Vertrauen kann. Schließlich hat es schon seinen Grund, warum er zu Dir wollte und nicht bei der Mutter bleiben will ...

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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Onkel1974

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6

Donnerstag, 2. September 2010, 15:06

Da hast Du vermutlich recht.



Ist ein schmaler Grat und im Grunde bin ich dann wenn das Geld nicht mehr da sein sollte mitverantwortlich, denn ich hätte ihn ja warnen können.



Warum kann es denn nicht ganz normal sein????

Von Anfang an stand die "Scheidung" und alles was damit verbunden ist unter keinem guten Stern.

Man sieht einmal mehr, das bei Geld die Freundschaft und erst recht die gescheiterte Ehe aufhört.



Auch wenn es vielleicht zu allgemein gehalten ist, aber als Mann ist man echt im Arsch.

Zuerst ist man gut genug zu zahlen, kann man nicht oder tut es nicht, ist man der blöde. Tut man es, immer so wie es das Gesetz vorsieht, ist man irgendwann auch der blöde, denn man hätte ja vielleicht auch noch mehr tun können. Springt man dann in die Bresche und nimmt das Kind zu sich und verlangt nun das gleiche von der Exfrau, ist man wieder der blöde. Schließlich spart man ja doch schon die Unterhaltszahlung und bekommt das Kindergeld. Wie kann man dann noch Unterhalt von der Mutter für das Kidn verlangen. Und wenn man sich dann noch Sorgen um das gesparte des Sohnes macht, ist man wieder der blöde.



Ich sage nur, willkommen Deutschland.

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Onkel1974

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7

Donnerstag, 2. September 2010, 15:10

@Bachbadener:



Verstehe deine Antwort nicht so recht. Du bist also der Meinung das ich ihm die Geschichte erzählen sollte.

Was, wenn es angeblich wirklich ein weiteres Sparbuch (ich sag mal auf den Namen der Oma) gibt, wo das Geld dann ist?



Bisher ist er, und somit ich auch, davon ausgegangen das das ganze Geld auf dem Führerscheinsparbuch ist.

Dort ist es aber definitv nicht, denn die Bankangestellte sagte ganz klar, das man dort nichts abheben kann und lediglich 50 Euro irgendwann einmal eingezahlt wurden.



Bin mir absolut unsicher und hab ob so oder so, kein gutes Gefühl.

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Onkel1974

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8

Donnerstag, 2. September 2010, 15:19

Nachher werde ich ihm ersteinmal mitteilen, das ich für ihn kein Schülerkonto einrichten kann, weil dafür beide Elternteile unterschreiben müssen.



Vermutlich bin ich in seinen Augen dann unfähig, da er ja ein solches Konto bereits bei der Mutter hatte.

Selbst wenn ich ihm erkläre, das das unter "normalen" Umständen nicht gegangen wäre und dort ein Fehler passiert ist, bleibt es im Raum stehen.



Mit falsch Angaben kennt sich meine Ex schließlich aus und hat ihm vorgelebt das das nicht weiter schlimm ist.

Erst kürzlich bestätigt, als er eine neue Alditalk Karte haben wollte. Gekauft getan, man muss diese Karte dann freischalten lassen per Telefon oder Internet und siehe da, auf seinen Namen geht das nicht, da 15 Jahre und dies erst mit 16 möglich ist. Aussage dann von ihm, gib einfach ein anderes Datum ein, hat Mama auch gemacht. Ich wäre fast vom Glauben gefallen. Nun hat er die Karte auf meinen Namen. In seinen Augen bin ich nun vielleicht spießig oder altmodisch oder zu genau, aber Daten und Urkundenfälschung ist nicht mein Ding und werde ich meinem Sohn auch nicht vorleben.

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Moni42

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9

Donnerstag, 2. September 2010, 15:25

Richtig, dass mit der Alditalkkarte.......egal, aber er lernt bei dir Werte kennen, die ihm bisher fehlen hier Ehrlichkeit. Immer schön neutral erklären, dass es in dem Fall Betrug ist und auch strafbar.

Im Falle des Kontos wertfrei in Bezug auf die Mutter erklären, dass es aus dem Grunde nicht geht und die Bank vor Ort bei der Mutter sich nicht an gesetzliche Vorgaben gehalten hat. und Punkt.

Zum Thema Geldverbrauch: ich würde nichts sagen an deiner Stelle und später einmal wird er evt. vor leerem Konto stehen, aber heute erreichst du eh nichts damit, es ihm zu sagen.

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Onkel1974

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10

Donnerstag, 2. September 2010, 15:38

@Moni: so sehe ich das im Grunde auch, wenn da das Ärgern meinerseits nicht wäre.



Aber vermutlich muss ich einfach nur meine Einstellung "schlucken" und so weiter machen wie bisher.

Also anhören, mir meinen Teil denken und nichts tun.



Vielleicht male ich auch nur schwarz und sie ist eine ganz tolle Mutter und hat das Geld bei irgendeinem Verwandten deponiert.



Hoffen wir das Beste.

Bis ich mich das nächste mal aufrege. Wird bestimmt nicht so lange dauern, denn sie war sehr aufgebracht und hat sich natürlich angegriffen gefühlt. Somit wird "über mein Sohn" bestimmt von ihrer Seite aus noch etwas kommen. Und sei es nur, das ich ihn nur wegen des Geldes zu mir geholt habe. Dabei ist er ja gekommen.

Mal schauen ob ich mir ein Eigentor geschossen habe.

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