Und laßt Euch das "zum Wohle des Kindes" doch mal auf der Zunge zergehen. Wer weiß denn am besten, was dem Kind gut tut, ob ihm etwas weh tut, ob das Kind müde oder schlecht gelaunt ist, wie es sich fühlt?? Mutter, dem - nur - das - Umgangsrecht zustehendem Vater oder der Staat???
LG,
Chiaofei
Beschäftige dich mal mit dem Thema PAS.
Auch sind Kinder meist in einem Loyalitätskonflikt und wollen beiden Eltern nicht weh tun. Wie oft gibt es Kinder, die beim Betreuungselternteil genau das Gegenteil erzählen als was sie beim Umgangselternteil fühlen, vorfinden oder diesem gegenüber sagen.
Und wer beurteilt, was ein guter oder schlechter Elternteil ist. Das Betreuungselternteil, das evt. noch Groll hegt ob bewusst oder unbewusst........und ganz dankbar die Unlust der Kinder aufnimmt. Die Elternteile wären auch in einen bestehenden Partnerschaft so gewesen wie sie nun sind oder zumindest weitgehend, damit müssen Kinder lernen klarzukommen.
Sicher gibt es Ausnahmen, aber in erster Linie sollte der Kontakt zwischen Kinder und Eltern gefördert und unterstützt werden.
Mein großer Sohn ist heute dankbar für meine Neutralität in den letzten Jhren. Der Kontakt zu seinem Vater ist heute kein super Vater-Sohn-Verhältnis, aber er hat die Chance gehabt ihn so kennen zu lernen wie er ist und hat sich auf seine Weise mit ihm arangiert. Er hat noch einen Vater.
Ich beispielsweise hatte eine Umgangsverhindernde Mutter und das verzeihe ich ihr nie, denn ich hatte keine Chance mir ein Bild zu machen.
Ich habe mir auch immer Profirat geholt und das sollte ein jeder tun in unserer Situation, damit man lernt über den Tellerrand zu schauen, falls man es noch nicht kann. Oder eben nur reflektieren kann, ob die eigene Sichtweise okay ist.
Moni[addsig]