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von mona84

Saskia

Anfänger

Beiträge:

1

Sonntag, 22. Mai 2005, 10:53

Die Masken der Manipulation

Hallo Ihr da,

gestern war wieder einmal eine Mutter im Chat, die sich total verunsichert hinterfragt hat.

Nun habe ich mir gedacht (böse wie ich bin :-D ) wir sammeln hier einmal die üblichen Standardmanipulationen. Die Vorgehensweise ist fast immer die gleiche und wenn man das erkennt und weiß, denke ich sieht man es besser.

Der Grundtenor wenn z.B. ein Kind mit vor Sonnenbrand aufgeplatzter Haut weil ohne Sonnenschutz draussen ist: Es ist Sache des Vaters, was er während dem Umgang macht. Die Mutter hat keine Anweisungen zu geben. Selbst ein schlechter Vater ist besser wie gar keiner.

Der Begriff Kindeswohl wird in den Hintergrund gedrängt um dem Kind beide Eltern - koste es was es wolle - zu verschaffen. Werte wie Kinder brauchen Rituale, Halt und Geborgenheit werden ad absurdum geführt.

Vielleicht habt ihr ja Lust zu schreiben wie man versucht hat euch zu manipulieren und wie ihr dagegeben angegangen seid. Oftmals habe ich den Eindruck dass hier mit Drohungen (Angstmachen usw.) gearbeitet wird. Hier gilt es meiner Meinung nach klar zum Kind zu stehen und sich nicht in diese Falle locken zu lassen.

Herzliche Grüße
Saskia

[addsig]

Gast

unregistriert

2

Sonntag, 22. Mai 2005, 12:41

RE: Die Masken der Manipulation

Mein Erfahrung ist, ich bin im Moment der Meinung, das der Umgang meines Sohnes mit seinem Vater nicht gut ist. Es klingt hart aber es ist im Moment so. Seit er weniger Kontakt mit ihm hat, geht es meinem Sohn besser. Er ist ausgeglichen! Ich bin der Meinung, das ist das wichtigste. Auch ich werde von allen Seiten bombardiert von wegen der Junge braucht Kontakt zu seinem Vater aber die Tatsache sieht einfach anders aus. Mein Sohn hat während der Trennungszeit sehr viel mitgemacht, den ganzen Streit mitangehört, es ließ sich nicht vermeiden. Und jetzt erst kann er zur Ruhe kommen. Der Kleine ist erst 3 Jahre alt. Das absurde ist, der Vater sucht Kontakt zu seinen Sohn, klar er vermisst ihn aber der Kontakt ist nur für den Vater wichtig, nicht für den Sohn. Ich merke das ganz deutlich. Wenn alles mal richtig zur Ruhe gekommen ist und der Vater seinen Sohn nicht nur dazu benutzen möchte um seine Einsamkeit zu überbrücken ist ein Kontakt und Umgang absolut sinnvoll aber im Moment ist es nur für den Vater wichtig.
Ich werde jetzt bestimmt als eigensüchtige Mutter abgestempelt aber auch mir liegt nur das Wohl von meinem Sohn am Herzen und ich muss es nochmal betonen, dem Kleinen geht es jetzt das erste Mal seit Monaten richtig gut und nur das allein sollte zählen!!
Viele Grüße

Gast

unregistriert

3

Sonntag, 22. Mai 2005, 12:44

RE: Die Masken der Manipulation

sollte es nicht heissen : "useres sohnes" ?

ansonsten schweigende grüsse
andrea *gespannt, was da noch so kommt*

Saskia

Anfänger

Beiträge:

4

Sonntag, 22. Mai 2005, 12:53

RE: Die Masken der Manipulation

Es geht hier doch gar nicht um "mein" "dein" "unser".

Die Frage ist doch was die Manipulationen so anrichten und sie zu erkennen, damit sie nicht zu viel Schaden anrichten.

Wobei der Gedanke hat schon was, selbstverstädndlich ist ein Vater der sich z.B. jahrelang nicht kümmert der Vater und es handelt sich um ein gemeinsames Kind. :lol: .

Auf einer anderen Seite habe ich gelesen: Mittelalter. Gute Definition.

Gruß
Saskia
[addsig]

Gast

unregistriert

5

Sonntag, 22. Mai 2005, 19:11

RE: Die Masken der Manipulation

Liebe Saskia,

lass und das doch einmal differnziert betrachten *gg*. Manupulation kommt doch von Manus-die Hand, mahnen-ermahnen. -pulation hmm von populus- das Volk???
Frei Deutsch übersetzt so etwas wie die mahnende Hand des Volkes :-).
Zur Zeit ist es wichtig, dass Frauen sich konform sprich gesetzestreu verhalten, die Bedenken sind Machtbestrebungen gegen das Gesetz sprich illegal.
Da Manus aber auch von Kampf, Handgemenge abgeleitet werden kann,sehen wir gleich welch Realität sich hinter diesem Begriff verbirgt, der Kampf des Volkes,wohl noch gegen das Volk *gg*. Wobei mir gerade einfällt das -pulation vielleicht von dem lateinischen puella - Mädchen abstammen könnte, dann hieße es soviel wie Kampf des Mädchens, gegen das Mädchen????
Du siehst, umso differenzierter ich versuche dieses/n ganze/n sPASs zu betrachten, umso mehr komme ich zu dem Ergebnis nomen est omen- der Name ist Dein Schicksal, Deine Zukunft, Deine Bedeutung.

Liebe Grüße
Gabriela

Gast

unregistriert

6

Montag, 23. Mai 2005, 00:24

RE: Die Masken der Manipulation


Saskia

Anfänger

Beiträge:

7

Montag, 23. Mai 2005, 08:46

RE: Die Masken der Manipulation

Ach du armer e.u.v. *dichmaltätschel*

Gell, du hast überhaupt nicht kapiert worums hier geht? Macht ja nix, kennen wir ja von dir schon ;-) . Uns ist durchaus bewußt dass es dir unmöglich ist es zu akzeptieren dass es ausser dir und deinem Frust noch was gibt. Das würde ja voraussetzen weiter zu denken.

:lol: Saskia

*der morgen ist gerettet*[addsig]

Gast

unregistriert

8

Montag, 23. Mai 2005, 08:58

RE: Die Masken der Manipulation

Hallo e.u.v.,

da sieht man mal wieder wer das Geld hat *gg*, die Sparkasse umschmeichelt die Frauen *lach*. Na ja, wenn es wieder anders werden sollte, gibt es wahrscheinlich wieder leckere Bikinifrauen bei der Bank Deiner Wahl. Einfach mal öfters vorbeischauen ;-)
Was heißt eigentlich e.u.v. ?

Liebe Grüße
Gabriela

PS: Hi Saskia, schon wach *grins*, das gibt nochmal viereckige Augen ;-)

Daddy40

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Berlin

Beruf: Speditionskaufmann

9

Montag, 23. Mai 2005, 10:49

RE: Die Masken der Manipulation

Hallo Saskia.......
Es ist eine gute Idee von dir dieses Thema mal aufzugreifen.
Aber wenn wir schon von manipulation Reden dann sollten wir beide seiten betrachten.
Viele von uns alleinerziehenden schimpfen auf den Elternteil bei dem die Kinder nicht sind. Grundtenor ist immer " mein Kind ist dort nicht gut aufgehoben, alles was ich zu hause mache macht er/sie an einem WE wieder kaputt".
In einigen Fällen mag dies auch richtig sein, dann sollte der Umgang eingeschränkt oder gar ganz ausgeschlossen werden.
aber in vielen fällen liegt es doch nur daran das der Elternteil bei dem die Kinder den Lebnsmittelpunkt haben den andern teil noch immer kontrollierren möchte und natürlich auch umgekehrt, dann kommt es zu Kindesmaipulationen auf beiden seiten.

Z.B Was machen wir als erstes wenn das Kind vom Besuchs WE zurückkommt.
die erste Frage ist meistens " Wie war dein WE, was habt ihr gemacht wie lange wart ihr wach, war die Neue auch nett zu dir/euch. Natürlch gibt es die Gleichen fragen von der anderen seite sobald das besuchswe beginnt.
Da kinder uneingeschränkt beide Elterteile liebt wird es dir die antworten geben die es glaubt das du sie hören möchtest, umgekehrt ist es auch so.
Die Frage ist nun was können beide dagegen machen.
meiner meinung nach muß man damit anfangen sich selber zu Hinterfragen.
Dann sollte man nicht sagen " was will ich für MEIN Kind, was ist das beste für mein Kind" sondern die ersten Fragen sollten lauten " Was ist wichtig für UNSER Kind. Dann sollte Mann /Frau erkennen das Die regeln die bei Mir gelten nicht automatisch Auch bei dem Anderen Gelten ER/Sie hat andere das Muß ich begreifen und auch Akzeptieren.
Auf dieser Grundlage sollte dann ein Gespräch stattfinden( kann mit dem JAsein)

LG Daddy40[addsig]

Saskia

Anfänger

Beiträge:

10

Montag, 23. Mai 2005, 12:11

RE: Die Masken der Manipulation

Weißt du Daddy,

ich habe völig bewußt hier einmal die AE-Seite aufgegriffen. In dem was du schreibst verallgemeinserst du und damit steckst du alle Fälle beinah in einen Topf. Hier geht es nicht um viele, hier geht es m.E. um die Fälle, die einfach so abgehandelt werden.

Und wieder mal ist es der Elternteil bei dem das Kind den Lebensmittelpunkt hat - das ist zu einfach gestrickt.

Weißt du, es genügt nicht wenn der betreuende Elternteil redet macht und tut, da gehören 2 zu und die Erfahrung hat gezeigt dass es eher meist die Umgangsberechtigten sind, die die Kinder ausquetschen (was diese wiederum gar nicht mögen).

Sicher hast du Recht wenn du sagst es sollte Gespräche geben auf der Grundlage: Was ist gut fürs Kind. Nur was wenn der andere das nicht einsieht oder gar alle Gespräche verweigert? Oder noch eine Variante so tut als wäre er einsichtig, aber weiter macht wie gehabt? Und genau da liegt für mich der Hund begraben. Man kann nicht pauschal sagen: So, nu machen wir mal auf heile Familie wenn nichts aber auch absolut nichts gerade läuft. Vor allem denke ich dass sich kein betreueunder Elternteil verunsichern lassen sollte wenn das Kind Schaden nimmt.

Auch ist klar dass Kinder sich 2 Eltern wünschen, es ist aber nicht überall so dass Kinder vollautomatsich beide Elternteile lieben. Mir geht es hier um die einigen Fälle wo z.b. der Umgangsberechtigte das Kind manipuliert und ihm auch noch z.B. ein schlechtes Gewissen auflädt. Schau dir doch mal die Geschichten an, da sollte man einfach auch mal so viel sein einzugestehn dass es "das" auch gibt.

Was kann denn deiner Meinung nach einen Umgangsberechtigten dazu bewegen zu erkennen was er dem Kind antut wenn es keinerlei Zwang für ihn gibt? Meinst du nicht auch, dass es angemessen wäre einem betreuenden Elternteil, der die Hauptverantwortung für die Erziehung eines Kindes trägt, zuzugestehn eine Meinung zu haben. Darum geht es mir, es geht nicht an berechtigte Bedenken einfach wegzuwischen und das wird oftmals versucht. Da braucht es eine gehörige Portion Kraft da im Sinne der Kinder fest zu bleiben.

Viele Grüße
Saskia[addsig]

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