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2%

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von mona84

buffi1963

Anfänger

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Wohnort: Goslar

1

Donnerstag, 21. Juli 2011, 16:38

Umgang

Hallo,
Habe ein großes Problem.
Der "liebe Vater" meine Tochter hat sich nach fast 12 Jahren gemeldet,hat beim Jugendamt nach Kontakten gefragt.
Na ja, ich mache mir meine Gedanken,nach 11 Jahren.Habe dem aber zu gestimmt,habe zumindest bei meiner Tochter nicht das Gefühl geweckt,sie macht etwas falsches.
Er hat sie mit Geschenken überhäuft,Taschengeld,es wurde zu Weihnachten ein Computer versprochen u.s.w.
Nach den ersten Treffen (ca 1 Stunde) hatte ich das Gefühl das meine Tochter überfordert war.
Jetzt am 19. hatten wir Termin bei Familiengericht,wir traffen eine Vereinbahrung.Tja,nu will meine Tochter ihn nicht mehr sehen.
Was jetzt passiert,weiß ich so einiger massen,Anhörung vom Richter.
Er macht wieder Stress,weil er ja glaubt das ich gegen die Besuche bin,ist aber nicht so.
Unsere Sachbearbeiterin beim JA hat ihm klare Auflagen gemacht.Diese hat er nicht eingehalten.
Beim ersten Treffen,kam er gleich mit dem Gemeinsamen Sorgerecht.Ich bin fassungslos.
Vielleicht hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht,würde mich gern austauschen.
Gruß buffi1963 .heulw

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airam

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2

Donnerstag, 21. Juli 2011, 18:08

Hallo buffi1963 :)

Einige Fragen erst einmal : Wie alt sind Deine Kinder ? -- Wie war der Kontakt denn in den 8 Jahren, vor diesen 12 Jahren schweigen durch den Vater ? Wie war der Kontakt mit Dir seinerseits? Wart ihr verheiratet ? ... In wieweit kam er bei dem ersten Treffen mit dem gemeinsamen Sorgerecht ?


LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Moni42

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3

Donnerstag, 21. Juli 2011, 18:33

Tja,nu will meine Tochter ihn nicht mehr sehen.


Ich gehe davon aus, dass eure Tochter ca. 12 Jahre alt ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie überfordert ist und überfahren. Das überhäufen mit den Geschenken, dass Vereinnahmen um Versäumtes nachzuholen verschreckt die pubertierende Heranwachsen. Und sie zieht sich zurück.

Das kenne ich sehr gut aus persönlicher Erfahrung. Allerdings war ich etwas älter. Aber ich wurde auch vereinnahmt.

Lass den Profi das mit eurem Kind und dem Vater klären. Und stärke sie ihre Gefühle dem Profi zu offenbaren, wohlgemerkt ihre Gefühle.

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mama_wonni

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Beruf: Altenpflegerin

4

Donnerstag, 21. Juli 2011, 18:59

Nach 12 Jahren kann ich mir vorstellen, das sie überfordert war. Das was Du ihr in 12 Jahren an Zuwendung gegeben hast, wollte Dein Ex in einer Stunde wieder nachholen....Das kann nicht gut gehen.
Ich bin Monis Meinung, mit einem Profi an der Seite wird es sicher wieder. Eure Tochter ist einfach nur überrollt worden und wenn sie sich erholt hat, denke ich wird es wieder ein Treffen geben.
Hast Du heraus bekommen, warum so unbedingt das Sorgerecht will? Ich kenne Euer Verhältnis zueinander nicht.Nach 12 Jahren ist es aber schon seltsam, aber sicher nicht böse gemeint...Er möchte einige Dinge die da schief gelaufen sind, wieder gut machen..
War sie bei dem Treffen alleine? Vielleicht sollte da eine Person des Vertrauens dabei sein, wenn es dem Vater recht ist. Die beiden müssen nicht immer reden, man kann sich auch mal ablenken. Das lockert die Situation etwas auf. Und ich denke Eure Tochter sollte mit dem Vater reden, das sie überfahren war. Der Profi könnte sie ruhig und ohne Stress wieder auf ein Treffen vorbereiten.

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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buffi1963

Anfänger

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5

Donnerstag, 21. Juli 2011, 19:57

Umgang

Hallo,
Ich war nicht verheiratet.Als ich erfuhr das ich schwanger bin,gab es schon stress.Er wollte umbedingt heiraten ich nicht (Sehr dominierender Mann)! Heute bin ich froh,das ich dies nicht getan habe.Nachdem meine Nichte ziemlich sauer auf mich war,teilte sie dem Vater meiner Tochter meine Adresse mit.

Meine Tochter hatte 11 Jahre keinen Kontakt,keinen Unterhalt keinerlei Interesse.
Mein Rechtsanwalt war auch der Ansicht das er einen schlechten Eindruck hinter lassen hat.
Am meisten nervt einfach seine Lügerei.Inzwischen habe ich eine Familienhilfe,die möchte er zu gerne los werden.Ich bin echt froh das ich die habe.
Anstatt die Treffen zu geniessen,macht er mit verschiedenen Bemerkungen das Leben meiner Tochter schwer.Ich muß jetzt auch schreiben,das er nächstes Jahr 70 wird.
Gruß buffi1963

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mama_wonni

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Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

6

Freitag, 22. Juli 2011, 06:04

Du möchtest wohl mit dem Alter andeuten, das er eine andere Lebenseinstellung hat?

Wenn Du eine Familienhilfe hast, dann ist doch gut. Ich kann nicht beurteilen ob Eure Tochter Interesse hat, aber auf einen erneuten Versuch würde ich es schon ankommen lassen....Sie kennt diesen Mann nicht und merkt auch, das Du angesäuert bist. Sie sitzt eventuell zwischen zwei Stühlen?

Ich verstehe auch den Hinweis auf die Bemerkung nicht, er würde ihr das Leben schwer machen.

LG Wonni
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-Albert Einstein

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Moni42

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7

Freitag, 22. Juli 2011, 06:28

Wichtig ist es deiner Tochter und letztendlich auch dir durch die Familienhilfe unterstützt zu werden.

Denke das Alter und ihre Veränderungen spielen auch eine Rolle. Es gibt einige "alte" Menschen in meinem Umfeld, wenn ich mir vorstellle, dass sie noch ein so junges Kind aufziehen würden...........
oh, graus, da sind wenige dabei, die ich für im heute lebend ansehen würde.
Ich bemerke oft eine antiquare Einstellung und das obwohl ich selber sicher eher etwas konservativ erziehen, also nicht hipp und modern.
Auch sind Besuche bei Oma und Opa, obwohl sie geliebt werden und die Besuche eigeninitiiert, nur beschränkt zu "ertragen". Das bedeutet, es gibt gutes und das brauchen sie, aber es gibt auch Macken, durch das Alter, welche anstrengend sind.

Ich bin sicher, dass Mädchen ist überfordert.......... :(

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

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8

Freitag, 22. Juli 2011, 08:25

Hallo Buffi1963 :)

Ich denke die 12 Jahre werden sich nicht ausradieren lassen, von daher ist die Hilfe (Familienhilfe) mit Sicherheit nicht verkehrt, wobei ich ganz ehrlich sagen muss : Wenn er nach 12 Jahren erst Eure Adresse erhielt (wie auch immer er diese erhielt und warum auch immer er sie vorher nicht hatte) und sich daraufhin bei Euch für den Umgang meldete ... zeigt es doch ein Interesse an dem Kind ... Klar ist es schwer für Dich, damit umzugehen, wenn auf einmal jemand (den Du aus dem Leben ausklammern wolltest, aufgrund seines Verhaltens Dir gegenüber) ein Interesse zeigt, und versucht sich dem gemeinsamen Kind anzunähern ... Das dies aufgrund seines Alters evtl. nicht ganz so "feinfühlig" dem Kind gegenüber ankommt, ist nachvollziehbar. ... Wichtig ist, daß das Kind Halt hat, und unterstützt wird. ... Ein Umgang sollte durchaus auch Deinerseits unterstützt werden, (auch wenns schwer fällt) ... einige Versuche sollte man durchaus auch machen, wenn das Kind klar äußert "Ich will das nicht", sollte genau geschaut werden warum dem so ist (sie kommt nun in ein schwieriges Alter) ... Eine Annäherung nach sovielen Jahren (das Kind ist 12 - er hat sich 11 Jahre nicht gemeldet ) ist immer ein wenig Problem behaftet ... Die Bemerkungen die ihr das Leben schwer machen, können ihr z.B. dann das Leben schwer machen, wenn es Fragen oder Bemerkungen sind, die absolut konträr dem gegenüber sind, die ihr bisher von ihrem Vater, bzw. über ihren Vater bekannt waren ... (Das ein Kind dann nicht weiß, wie es reagieren soll ist ganz logisch ... vor allem wenn dann ein neutraler Ansprechpartner fehlt, der auffängt) ... Holt Euch noch mehr prof. Hilfe ins Boot, um die Situation zu entspannen.

LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
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buffi1963

Anfänger

Beiträge: 25

Danksagungen: 32

Wohnort: Goslar

9

Samstag, 1. Oktober 2011, 19:23

Hallo,
War schon lange nicht mehr hier.Es hat sich einiges getan.Am 29.09.2011 war meine Tochter bei der Anhörung.
Heute hatte ich einen lieben Brief in meinem Briefkasten.
Jetzt beantragt er das gemeinsame Sorgerecht,kann er knicken freiwillig bekommt er das nicht.
Ich muß ehrlich sagen ich habe die Schnauze voll,ständig seine Unterstellungen,obwohl ich das Kind weder zu dem einen noch zu dem anderen unter Druck setzte.
Das unsere Tochter ihn nicht mehr sehen möchte,hat er sich selbst zu zu schreiben.Kriege echt Haßbacke.
Die Dame vom Jugendamt hat ihm ganz deutlich gesagt was er zu unter lassen hat,er hat es trotzdem getan.
Ich bin wirklich eine ruhige,sehr geduldige Frau (Mutter),aber es reicht!
Nach 11 Jahren ist doch gar keine Basis da,um ein gemeinsames Sorgerecht auszuüben.Er sagt,ich muß tun!
Am 07.10.2011 haben wir neuen Gerichtstermin,mal schauen.

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Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

10

Samstag, 1. Oktober 2011, 20:39

unklar...

Was soll er denn unterlassen?
Warum will deine Tochter ihn nicht sehen? Was kam denn bei der Anhörung raus?
Zwingen kann man sie ja nicht...ist er irgendwie gemein zu ihr? Unabhängig mal davon, dass so lange kein Kontakt bestand...an wem lag das?

LG
Marienkäfer

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