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von mona84

AndreasK

Anfänger

Beiträge: 4

Wohnort: Worms

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1

Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:17

Übetragung der elterlichen Sorge

Guten Morgen und gleich mein leidvolles Anliegen,das ich mit jemanden teilen muss.Heute morgen flatterte ein Brief vom Jugendamt ins Haus und mich hat es aus den Socken gehauen.

Ich bin Vater eines 11 Jahre alten Jungen und bin mit ihm auch seit fast 11 Jahren allein erziehend.Ich übe das Aufenthaltsbestimmungsrecht aus,dass Sorgerecht ist geteilt.Über Weihnachten hatte ich meinen Sohn bis zum 1.1 2012 und dann ist er zu seiner Mutter,die in die Oberpflaz gezogen ist.Es lief eigentlich auch alles wunderbar dachte ich-die Ferien wurden immer geteilt usw.Durch den Umzug der Mutter wollte oder konnte sie aus finanziellen Gründen den Jungen nur in den Ferien. holen

Nun folgendes Problem!

Ich ließ meinen Sohn auf seine Bitte hin,drei Tage zu meiner ExPartnerin,von der ich mich im Oktober getrennt hatte.Sohnemann heulte Rotz und Wasser und so ließ ich ihn drei Tage bei meiner Expartnerin verbringen.An sich ja kein Problem,aber heute bekam ich vom Jugendamt einen Brief.Aus diesem geht hervor,dass meine ExFrau die Elterliche Sorge übertragen haben will und ich solle zum Gespräch erscheinen.Die Mutter meines Sohnes war mit unserer Entscheidung nicht einverstanden und hatte mich deswegen auch vorher angerufen um mich am Telefon zur Schnecke zu machen.

Zu der Person der Mutter ist anzumerken,dass sie seit 11 Jahren keinen Unterhalt gezahlt hat,von heute auf morgen 450 km weit weg gezogen ist und sie somit alle 2 Wochen den Jungen nicht zu sich holen "konnte".
Sie ist als Krankenschwester berufstätig und fand es die ganzen Jahre nicht nötig zu zahlen.....
Ich selber wollte jedem Streit aus dem Weg gehen und hab die Klappe gehalten.....ja ich weiß-haue und so X(

Mein Sohn ist ein sehr freundlicher höflicher Junge und hat auch keine Probleme in der Schule usw.In meiner Familie ist er bestens aufgehoben und die Oma ist mehr Mutter wie wie Oma für ihn.ich bin schlichtweg entsetzt über diesen Brief und die Frechheit die sie mir da vorwirft-Kindeswohlgefährdung nennt sie es,wenn ich dem Wunsch des Kindes nachgebe und ihn zu meiner ExPartnerin lasse.

Eine Anwältin habe ich kontaktiert,warte aber auf den Termin.......

Ehrlich gesagt bin ich so ziemlich am Boden momentan.Da will man das Beste fürs Kind und dann sowas.

feels

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2

Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:41

Wann hast Du Dich genau getrennt? Jahr!
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

AndreasK

Anfänger

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3

Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:44

von der Expartnerin habe ich mich im Oktober 2011 getrennt.Von der Mutter bin ich seit 2001 getrennt-seit dem liegt auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht bei mir.

feels

Meister

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4

Donnerstag, 5. Januar 2012, 12:02

Welche Gründe gibt sie an, die elterliche Sorge nach so langer Zeit übertragen haben zu wollen?
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

AndreasK

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Beiträge: 4

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5

Donnerstag, 5. Januar 2012, 12:07

sie gibt an das eine Kindeswohlgefährdung vorliege.......kann man aber doch aus dem oben geschrieben entnehmen?Der Wunsch meines Sohnes bei meiner Expartnerin ein paar Tage zu bleiben,hat die leibliche Mutter zur Weißglut gebracht!!!!

feels

Meister

Beiträge: 964

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Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

6

Donnerstag, 5. Januar 2012, 13:17

Nun ja, es klingt doch nicht so alles eindeutig und klar, wie Du vielleicht denkst! Deshalb auch meine Nachfragen! Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, wirft die Mutter Dir vor, dass Du den Kurzen zu Deiner Expartnerin gegeben hast, obwohl ihr getrennt seit!
Du hast auch nicht geschrieben, wie lange Du mit der letzten Partnerin zusammen warst?!
Ich will Dir erklären, was ich meine! Euer Sohn ist 11 Jahre alt, ein Alter, wo besonders beide Elternteile für die Entwicklung wichtig sind! Versuche Dich in deinen Sohn hineinzuversetzen! Er hat seit vielen Jahren eine WE- bzw. Ferienmama! Papa lernt eine neue Frau kennen und lebt mit ihr zusammen! Wie lange? ;) Jedenfalls ist eine mütterliche Bezugsperson für den Kleinen täglich da, wie in einer richtigen Familie das so ist! Du trennst Dich auch von Deiner Partnerin und sie zieht aus! Wieder verliert der Kleine eine Vertrauens- und Bezugsperson! Ganz gleich, was die Gründe für die Mutter sind, jetzt auf einmal die elterliche Sorge haben zu wollen, Ihr Beide seit Papa und Mama eures Sohnes! Ihr habt die Pflicht nach Lösungen zu suchen, wie ihr dieser Verantwortung gerecht werdet! Euere Gefühle und Emotionen spielen dabei keine Rolle. Den Löwenanteil an der Erziehung eures Sohnes hast sicher Du! Auch wie er sich sein soziales Umfeld (Freunde) aufgebaut hat und darin integriert ist, ist dein verdienst. Räumt eurem Kind das Recht und die Möglichkeit ein, beide Elternteile lieben zu dürfen. Wenn der Grund der Besuch deines Sohnes bei der Expartnerin ist, eine Kindeswohlgefährdung auszusprechen, ist das sehr dünn bis haltlos!
Du wirst nicht drum herum kommen, die Mutter in die Erziehung des Kleinen mit einzubeziehen! Und das ist auch gut so! Ich sehe zwei Möglichkeiten für Euch!
1. Ihr setzt Euch zusammen wie erwachsene Menschen und findet Lösungen die gemeinsame Sorge und Erziehung für euren Sohn zu übernehmen. Es geht dabei nur um den Kleinen, der BEIDE braucht und das als verlässliche Personen. Und wenn das die letzten Jahre nicht möglich war, dann eben ab jetzt!
2. Ihr tragt das Ganze vor Gericht aus, setzt den Kleinen unter Umständen Stressituationen durch irgendwelchen Befragungen aus und habt ein Haufen Anwalts- und Gerichtskosten. Mit dem Geld könnte man toll Urlaub machen und euer Sohn hat Spaß dabei! Ob mit Mama oder Papa!
Eines noch! Das Band der Kinder zu Mutter und Vater steht über allen! Neue Partner können mütterliche oder väterliche Bezugspersonen sein, aber niemals Mutter oder Vater ersetzen!
Packts an!
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 186

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7

Donnerstag, 5. Januar 2012, 16:45

Übertragung der elterlichen Sorge - aus dem von dir genannten Grund.......
Also was die Mutter reiten könnte hat feels ja schon überlegt......

Ich an deiner Stelle würde mit den Profis zusammenarbeiten. Es müsste ja das JA bei eiuch vor Ort zuständig sein. Warum sollte ein Kontakt zu ehemals wichtigen Alltagsperson verboten werden können.....Denke, dass ist mit einem Gespäch mit den Profis zu klären.......ich merke wie wichtig es für Kinder ist, den hinzugewonnenen Teil nicht zu verlieren und es ist gut und schön, wenn ihr dass hinbekommt.

Denke die Mutter ist eifersüchtig auf eine Frau, die die Nähe zu ihrem Kind bekommt, die sie evt. mittlerweile gerne hätte.

Und immer schön Mutter neutral an die Sache ran gehen, verschafft Pluspunkte beim Profi.

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