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airam
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um 10:36 Uhr
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8%

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91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
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von mona84

aufdemland

Schüler

Beiträge: 75

Danksagungen: 96

Wohnort: niedersachsen

21

Dienstag, 8. Mai 2012, 11:15

Hallo airam,

sehr lieb, auch wenn ich genau das nicht hören wollte. ;)

Ich versuche (!) seit nun insgesamt vier Jahren, Umgang zu regeln. Seit anderthalb Jahren sehr intensiv.
Ich war auch bei Profis, aber der KV hat eine Beratung, eine Mediation etc. abgelehnt. Da haben sie nur mit der Schulter gezuckt: "Kann man ihn nicht zu zwingen."
Ohne konkreten Auftrag hat auch meine Scheidungsanwältin geurteilt, den KV zum Umgang zwingen geht nicht. Mangels Sanktionen, wenn er sich nicht an die Pläne hält. Also ist es kein Zwang. Und wenn es ginge: Will man die Kinder zu jemandem geben, der sie nur trifft, weil er das "muss"?!

Das mit Einzelfallentscheidung war mir nicht ganz klar, allerdings kann man (ich) daraus ja schon Erkenntnisse gewinnen ...
Und ja: Mir ist sehr bewusst, dass das ASR Nullkommanull mit Umgang zu tun hat. Ich packte das nur mal in "meinen" Thread. ;)

Umgang sollte ja theoretisch regelmäßig stattfinden. Gemeinsame Unterschriften sind seltener nötig. :) Steht doch mal eine an, brauche ich dem KV kaum acht Wochen hinterherlaufen, und schon habe ich sie.
Post erhält er angeblich nie, am Telefon "stellt er sich dumm", und so dauert es mindestens vier Wochen, bis das Anliegen "seinen Kopf" überhaupt erreicht. Dann hat er noch Bearbeitungszeit, und dann die ganzen 30 km Postweg zurück. ...

Ich habe es vor einem Monat auf den Weg gebracht, dass er einen langfristigen Umgangsplan vorschlagen soll. So lange wird er die Kinder nicht sehen. Ausnahmslos. Das müsste dann ja ziehen.

Dass ich jedesmal ewig auf eine Unterschrift warten muss, weil er postalisch angeblich nur schwer zu erreichen ist (Riesenwohnanlage) finde ich aber sehr ärgerlich. Denn ich weiß ja nie, ob sie kommt, oder nicht. Und normalerweise geht hier bei mir/uns dann die entsprechende Aktion nicht weiter. (Gut, ich setze jetzt eigene Fristen, binnen derer die Unterschrift geleistet sein muss. Das ist wohl rechtlich in Ordnung.)

Ansonsten habe ich im Kopf tausend Möglichkeiten durchgespielt, und ich finde besonders keine rechtliche Handhabe, den KV zu irgendwas (Umgang, Unterhalt) zu zwingen. Mangels Sanktionen. Er ist immer in einer Sondersituation und durch nichts zu treffen, bzw. lässt ihn das kalt.




Jaaaaaa, ich lasse mein/unser Leben ganz furchtbar von ihm bestimmen. Noch habe ich kein Gegenmittel gefunden.
Neiiiin, ich werde den Umgang nicht mehr fördern, das hat nämlich auch nicht geholfen. Im Gegenteil: Auf dem Silbertablett serviert geht der Jagdinstinkt des KV scheinbar verloren.

Zuletzt: Doch, ich schlage beim Anwalt auf, sollte ich nicht binnen Frist Reaktion auf die Post bekommen.


Heißen Dank, liebe Grüße und einen schönen Tag wünsch ich dir!!

airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

22

Dienstag, 8. Mai 2012, 11:36

Hallo airam,

sehr lieb, auch wenn ich genau das nicht hören wollte. ;)
Ich ahnte es ... :rolleyes:

Ich versuche (!) seit nun insgesamt vier Jahren, Umgang zu regeln. Seit anderthalb Jahren sehr intensiv.
Ich war auch bei Profis, aber der KV hat eine Beratung, eine Mediation etc. abgelehnt. Da haben sie nur mit der Schulter gezuckt: "Kann man ihn nicht zu zwingen."
Ohne konkreten Auftrag hat auch meine Scheidungsanwältin geurteilt, den KV zum Umgang zwingen geht nicht. Mangels Sanktionen, wenn er sich nicht an die Pläne hält. Also ist es kein Zwang. Und wenn es ginge: Will man die Kinder zu jemandem geben, der sie nur trifft, weil er das "muss"?!
Ja Du versuchst es, aber bist im Endeffekt noch nicht weiter gekommen, da Du eben nur versuchst und nicht handelst ... Das man niemanden zwingen kann, ja so gesehen richtig ... aber wenn nichts schriftliches vorliegt, warum sollte sich dann von beiden Seiten dran gehalten werden ? ... Der eine schlägt vor und erwartet, der andere denkt sich "ja und" warum sollte ich mich daran halten, es wird ja so auch gemacht wie ich will ... Bezügl. Deiner Scheidungsanwältin ... ja zwingen kann sie ihn nicht, wohl aber Dich und die Kinder und die Interessen vor Gericht vertreten ... dann läge etwas schriftliches anschl. vor ... dazu müßtest Du aber auch den Schritt der Klage gehen ;) ... Ob und wie er dann reagiert ? Abwarten ... und dann weitersehen ... Zumindest hättest Du dann selber die Gewissheit alles gemacht zu haben, das hilft dann auch bei dem Abstand den Du dringend benötigt ;)



Umgang sollte ja theoretisch regelmäßig stattfinden. Gemeinsame Unterschriften sind seltener nötig. :) Steht doch mal eine an, brauche ich dem KV kaum acht Wochen hinterherlaufen, und schon habe ich sie.
Post erhält er angeblich nie, am Telefon "stellt er sich dumm", und so dauert es mindestens vier Wochen, bis das Anliegen "seinen Kopf" überhaupt erreicht. Dann hat er noch Bearbeitungszeit, und dann die ganzen 30 km Postweg zurück. ...

Ich habe es vor einem Monat auf den Weg gebracht, dass er einen langfristigen Umgangsplan vorschlagen soll. So lange wird er die Kinder nicht sehen. Ausnahmslos. Das müsste dann ja ziehen.

Dass ich jedesmal ewig auf eine Unterschrift warten muss, weil er postalisch angeblich nur schwer zu erreichen ist (Riesenwohnanlage) finde ich aber sehr ärgerlich. Denn ich weiß ja nie, ob sie kommt, oder nicht. Und normalerweise geht hier bei mir/uns dann die entsprechende Aktion nicht weiter. (Gut, ich setze jetzt eigene Fristen, binnen derer die Unterschrift geleistet sein muss. Das ist wohl rechtlich in Ordnung.)
.... postalisch schwer zu erreichen ... ja es gibt die Einwurfsendung ... und es gibt die Einschreibsendung, und sogar die Einschreibsendung mit Rückantwort ... eine Variante, die zieht ... kostet wohl einige Cent mehr, ist aber effektiv ;) ... und zudem hast Du den Beweis, das es ankam, was er dann daraus macht ... tja ;) ... Aber somit fallen Konsequenzen Deinerseits evtl. leichter 8)

Ansonsten habe ich im Kopf tausend Möglichkeiten durchgespielt, und ich finde besonders keine rechtliche Handhabe, den KV zu irgendwas (Umgang, Unterhalt) zu zwingen. Mangels Sanktionen. Er ist immer in einer Sondersituation und durch nichts zu treffen, bzw. lässt ihn das kalt.
...
Jaaaaaa, ich lasse mein/unser Leben ganz furchtbar von ihm bestimmen. Noch habe ich kein Gegenmittel gefunden.
...
Zuletzt: Doch, ich schlage beim Anwalt auf, sollte ich nicht binnen Frist Reaktion auf die Post bekommen.
Womit Du nun letzendlich doch ein Gegenmittel gefunden zu haben scheinst, um nicht weiter der Spielball des Jagdinstiktes des EX zu sein ;)

ja ... sonnige Grüße :blume
LG airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

aufdemland

Schüler

Beiträge: 75

Danksagungen: 96

Wohnort: niedersachsen

23

Dienstag, 8. Mai 2012, 14:32

Hallo,



Zitat von »aufdemland«

Umgang sollte ja theoretisch regelmäßig stattfinden. Gemeinsame Unterschriften sind seltener nötig. Steht doch mal eine an, brauche ich dem KV kaum acht Wochen hinterherlaufen, und schon habe ich sie.
Post erhält er angeblich nie, am Telefon "stellt er sich dumm", und so dauert es mindestens vier Wochen, bis das Anliegen "seinen Kopf" überhaupt erreicht. Dann hat er noch Bearbeitungszeit, und dann die ganzen 30 km Postweg zurück. ...

Ich habe es vor einem Monat auf den Weg gebracht, dass er einen langfristigen Umgangsplan vorschlagen soll. So lange wird er die Kinder nicht sehen. Ausnahmslos. Das müsste dann ja ziehen.

Dass ich jedesmal ewig auf eine Unterschrift warten muss, weil er postalisch angeblich nur schwer zu erreichen ist (Riesenwohnanlage) finde ich aber sehr ärgerlich. Denn ich weiß ja nie, ob sie kommt, oder nicht. Und normalerweise geht hier bei mir/uns dann die entsprechende Aktion nicht weiter. (Gut, ich setze jetzt eigene Fristen, binnen derer die Unterschrift geleistet sein muss. Das ist wohl rechtlich in Ordnung.)


.... postalisch schwer zu erreichen ... ja es gibt die Einwurfsendung ... und es gibt die Einschreibsendung, und sogar die Einschreibsendung mit Rückantwort ... eine Variante, die zieht ... kostet wohl einige Cent mehr, ist aber effektiv ... und zudem hast Du den Beweis, das es ankam, was er dann daraus macht ... tja ... Aber somit fallen Konsequenzen Deinerseits evtl. leichter


Er hat eine Menge Einschreiben bekommen. Die kommen ungeöffnet zurück! Bsp. Einschreiben m. Rückschein. Bei Nichtantreffen des Empfängers werden sie im Postamt gelagert. Er holt sowas aber aus Prinzip nicht ab, denn es könnte ja etwas Negatives drin stehen. (Finanzamt, Versicherung, Ex)
Die meiste Post wg. Scheidung hat er angeblich nie erhalten und hat deswegen einige Schritte nicht unternehmen können. Behauptet er. Die Schritte hat er jdf. tatsächlich nicht unternommen.
(Im Stil von: "Ich wusste nichts von der Scheidung, mir hat ja keiner was gesagt. Und geschrieben hat mir auch keiner!")

Beweisen kann man nichts, er behauptet, die Post ginge in der Wohnanlage munter verloren, jeder bediene sich nach Bedarf ...
Im blödesten Fall wird dieser Herr auch behaupten, ich hätte eine alte Werbung eingetütet, aber Unterlagen seien nicht drin gewesen.

Ein Einschreiben, egal welches, beweist leider auch genau goar nüscht!


Jetzt weiß ich aber, dass das letzte Schreiben auch schon zugegangen sein sollte (Sendungsverfolgung 8) ), und erstaunlicherweise höre ich nichts.
Hatte mich auf ein heftiges Donnerwetter gefasst gemacht.

Naja, die Fristen stehen, die Anwaltsnummer liegt bereit.


Schönen Nachmittag,
aufdemland :blume :ost15

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aufdemland« (8. Mai 2012, 14:34)


aufdemland

Schüler

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Wohnort: niedersachsen

24

Donnerstag, 17. Mai 2012, 23:51

Hallo,

ich hatte vor:
Zuletzt: Doch, ich schlage beim Anwalt auf, sollte ich nicht binnen Frist Reaktion auf die Post bekommen.


Und es kam so:
Anruf von ihm, er tat, als wüsste er von nichts. Unterschrift war erledigt inzwicshen, aber meine Bitte um eine Umgangsregelung lehnt er weiterhin ab. Es passe ihm halt in seiner momentanen Lebenssitutation nicht, einen Plan zu machen. ...
Einen Wunschtermin hatte er auch parat, an dem er die Kinder gerne hätte.

Die Kinder selbst finden es allmählich auch albern, dass er nie Zeit hat und sich nichts einrichten kann, und bei mir muss es gehen und geht es immer. Und dass ich viel mehr erledige als er, realisieren sie auch.

Ich selbst bin wieder so platt, dass ich froh wäre, wenn sie mal auch ein Wochenende nicht da sind. Damit ich mal Luft holen kann.

Breche ich jetzt mein Selbstversprechen und lasse ihn die Kinder sehen?
Dann kann ich einen geregelten Umgang für immer vergessen!

Oh mann ...

Moni42

Senior Mitglied

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25

Freitag, 18. Mai 2012, 07:31

Breche ich jetzt mein Selbstversprechen und lasse ihn die Kinder sehen?


Da deine Kinder alle unter zehn sind, würde ich es nicht brechen, dein Selbstversprechen.

Denn die Kinder haben ein Recht auf Kontiunität, wenn sie diese wünschen.

Sollten die Kinder allerdings mit der Situation weniger bis keine Probleme haben, solltest du sie gehen lassen.

Alles Gute.

aufdemland

Schüler

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Wohnort: niedersachsen

26

Freitag, 18. Mai 2012, 15:18

Hallo Moni und alle :)

Ob die Kinder damit Probleme haben ist relativ.
Sie sehnen sich naturgemäß immer mal wieder nach ihrem Vater und würden gerne wissen, ob und wann sie ihn mal wiedersehen.

Ansonsten sind die Tage ausgefüllt und an Langeweile und Grübelei gehen die Kinder nicht zu Grunde.

Aber unterschwellig hat das Verhalten des Vaters schon Spuren hinterlassen:
Sie suchen einen Vaterersatz: Sie "schmeißen" sich dankbar jedem Mann an den Hals, der ihnen über den Weg läuft. Nicht bei den Vätern ihrer Freunde, aber bei den Männern, bei denen es ihnen möglich erscheint, "Kind zu sein".
Sie respektieren meinen Ex-Partner, der eigentlich keine große Rolle spielte in ihrem Leben, wesentlich mehr weil er verlässlicher auftrat/-tritt, als ihren eigenen Vater.

Der Vater ist inzwischen gleichrangig mit Nachbarsenkeln, die in den Sommerferien zu Besuch kommen und mit denen man spielen kann, wenn´s passt. Und wenn nicht, dann eben nicht. Gibt ja genug andere.

Konzentrationsschwächen bei einem Kind. Kann aber auch von was anderem kommen.

Schwer zu sagen, wie groß ihr Leid ist.

LG, aufdemland

aufdemland

Schüler

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Wohnort: niedersachsen

27

Donnerstag, 24. Mai 2012, 18:44

Ist klar, ne: Pfingsten hat KV genau von dann bis dann Zeit für die Kinder.

Umgangsplan erstellen WILL er ja weiterhin nicht.
Also bitte, soll Muttern (ich) die Kinder parat stellen, damit er sie dann hole.
Bis er was besseres vorhat, die paar Stunden um sind, und er zu den wichtigeren Dingen von dannen zieht.

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